| zurück Home | Aziridin, Azacyclopropan | ![]() Bildquelle: Arrowsmaster, Public domain, via Wikimedia Commons | |||
| allgemeines | auch Ethylenimin Azacyclopropan | ||||
| Eigenschaften | Farblose Flüssigkeit mit ammoniakartigem Geruch | Dichte 0,83 g/ccm, Schmelzpunkt −71 °C, Siedepunkt 55 °C | |||
| mischbar mit Wasser | leicht entzündlich, mit Luft explosionsfähige Gemische | ||||
| Toxin | akut toxisch bei Einatmen, Verschlucken und Hautkontakt. | Die Dämpfe wirken stark schleimhautreizend, erregend auf das Zentrale Nervensystem und nierenschädigend. | |||
| Akute Symptome sind Rötung, Blasenbildung und Nekrosen der Haut und Schleimhäute, Hornhauttrübung, Bronchopneumonie, Lungenödem und Atemnot. | |||||
| Synthese | β-Halogenaminen mit Natronlauge. | Dehydratisierung von Monoethanolamin in der Gasphase an modifizierten ZSM5-Zeolithkatalysatoren | Wenker-Synthese: Monoethanolamin wird mit Schwefelsäure verestert und anschließend mit Natronlauge behandelt | ||
| Polymerisation | zu Polyethylenimin | Fällungsreagenz, bei der Papierherstellung als Nassfest- und Retentionsmittel | |||
| Derivate | Mitomycin C, Triaziquon, Thiotepa | polyfunktionale Aziridine (PFA): Vernetzer von wasserlöslichen Harzen | |||
Teil von |
N-Heterocyclen | Heterozyklen | Zyklische Verbindungen | organische Chemie | Chemie |
| Quellen | |||||
Impressum Zuletzt geändert am 18.01.2026 17:39