| zurück Home | Rabies, Tollwut | ||||||||||||||
| allgemeines | F.: Rabdoviridae, einsträngiges RNA-Virus mit Hülle | ||||||||||||||
| Epidemiologie | 50.000 Sterbelfälle weltweit / Jahr | ||||||||||||||
| Infektion | Alle Säugetiere können infiziert werden. | In Europa sind Füchse die häufigsten Überträger.
90% der Infektionen durch Hundebiss USA: Fledermäuse häufig infiziert |
Der Speichel enthält zahlreiche Viren. Infizierte Raubtiere haben verstärkten Speichelfluss. | ||||||||||||
| OIE | Deutschland gilt seit 28.9.2008 als frei von klassischer Tollwut (Weltorganisation für Tiergesundheit). Füchse sind tollwutfrei. | ||||||||||||||
| Fledermäuse | Fledermaustollwut ist in Deutschland endemisch. Menschen können bei Kontakt infiziert werden. | ||||||||||||||
| Inkubation | 20 - 90 Tage. Zunächst Vermehrung an der Bißstelle, dann Wanderung ins ZNS und Auslösung einer Enzephalitis. | ||||||||||||||
| Prodromalstadium | Kribbeln, Brennen an der Bissstelle. Fieber, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen. | ||||||||||||||
| Symptome | Fieber, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen. | ||||||||||||||
| Hydrophobie | Krämpfe der Schlundmuskulatur, die das Schlucken äußerst schmerzhaft machen. Patienten haben Angst vor dem (schmerzhaften) Trinken. | ||||||||||||||
| wilde Wut | 2. Stadium. Aggressive Reaktion auf äußere Reize. Dann Depression. Paralysestadium | ||||||||||||||
| Paralysestadium | Lähmungen und Tod durch Aussetzen der Atmung. | ||||||||||||||
| PEP | postexpositionale Tollwutprophylaxe | ||||||||||||||
| Impfung | Impfempfehlung des RKI
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Teil von |
Negarnaviricota | humanpathogene Viren | Krankheitserreger | Viren(Biologie) | |||||||||||
| Quellen | |||||||||||||||
Impressum Zuletzt geändert am 02.05.2026 20:10