zurück Home Teratom Reifes mediastinales Teratom. Das pathologische Präpatat ist aufgeschnitten und zeigt Fettgewebe, verkalkte Areale und Haare in einer weichen Kapsel.
Teratom
Bildquelle: The Armed Forces Institute of Pathology (AFIP), Public domain, via Wikimedia Commons

Allgemeines

Wundergeschwulst. Angeborene, oft organähnliche Mischgeschwulst, die sich aus primitiven, omnipotenten Keimzellen entwickelt.
reife Teratome koätane Teratome, gutartig. Besteht aus Ektoderm, Mesoderm und Entoderm. Dermoidzysten: können Haare oder Zähne enthalten Meistens gekapselt.
Teratokarzinom embryonale Teratome, unreif, entdifferenziert, bösartig
Einordnung Keimzelltumor
Vorkommen besonders häufig in Hoden und Ovar.
malignes Teratom 58-jährige Frau mit einen malignen Teratom mit Abszedierung und akuter Peritonitis.
Tumormarker AFP 2,86; CEA 2,27; CA 19.9 = 33 060 (N < 37!)
Makroskopie: Mehrteilige, maximal 10,9 cm messende, knotige, gelblichbräunliche und z. T. bröckelig zerfallende Gewebeproben.
Mikroskopie: Papillär angeordnete Tumorformationen. Partiell Verlust der Kernpolarität.
Deutliche Zell- und Kernunregelmäßigkeiten mit vergrößerten Zellkernen und vergröberter Chromatinstruktur sowie prominenten Nukleolen. Zahlreiche typische und atypische Mitosen.
An umschriebener Stelle drüsige Tumorstrukturen mit peritumoröser Bindegewebsentwicklung.
Immunhistologie: CK 7 positiv, herdförmig CK 20 positiv. Herdförmig eine positive nukleäre Expression von CDX2. WT1, ER negativ. .
extragonadales Teratome
  • Sakro-coccygeale Region
  • Mediastinum
  • retroperitoneal
  • Pharynx
  • Orbita
  • intracraniell: 3. Ventrikel, z.T. Kombination mit okzipitaler Enzephalozele
Therapie  

Impressum                           Zuletzt geändert am 02.10.2012 7:15