| zurück Home | Hg, Quecksilber |
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| allgemeines | Hydrargyros = flüssiges Silber, das einzige Metall, das bei Normalbedingungen flüssig ist | ungewöhnlich hohe Energiedifferenz zwischen den Elektronenbändern. Metallbindung sehr schwach. | 0,4 ppm Masseanteil in der Erdhülle | ||||||||||||||||||||||||
| elementare Eigenschaften | atomare Eigenschaften | physikalische Eigenschaften | chemische Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||||
| anorganische Verbindungen |
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| organische Verbindungen | HgMe2, Dimethyl-Quecksilber | Hautresorption sehr effektiv! Gut Fett-löslich |
Üblichen Handschuhe haben gegenüber HgMe2 keine Schutzwirkung. | unpolare Stoff. Wird nur schlecht über die Nieren ausgeschieden. | |||||||||||||||||||||||
| Monomethyl-Quecksilber | HgMe2 wird er zu Monomethylquecksilber metabolisiert. | Überwindet die Blut-Hirn-Schranke. | |||||||||||||||||||||||||
| Methylquecksilber | Methylmercury, MeHg, MM | CH3Hg+ | Bildung durch Biomethylierung | ||||||||||||||||||||||||
| Vergiftung: Minamata-Krankheit. | hohe Affinität zu Schwefel, insbesondere Sulfhydrylgruppen, zum Beispiel bei der Aminosäure Cystein | ||||||||||||||||||||||||||
| Reaktionen | Luzifers Tintenfisch: Verbrennung von NH4Cr2O7 mit Hg(SCN)2. Aus der Asche wachsen seltsame polypenähnliche Schlangen hervor. | ||||||||||||||||||||||||||
| Verwendung |
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| Vergiftung | Stomatitis mercurialis, Dermatitis mercurialis | Neurologische Symptom: Erethismus mercurialis, Tremor mercurialis, Psellismus mercurialis, Minamata-Krankheit | |||||||||||||||||||||||||
| Umwelt | In der BRD werden pro Jahr 10,3 t Hg in die Atmosphäre freigesetzt, 6 t aus Kohlekraftwerken. | ||||||||||||||||||||||||||
Teil von |
Periodensystem | Anorganische Chemie | Chemie | ||||||||||||||||||||||||
| Quellen | |||||||||||||||||||||||||||
Impressum Zuletzt geändert am 27.12.2025 23:10