| zurück Home | Innenohr | Querschnittszeichnung eines Schneckengangs![]() Bildquelle: en-user Oarih, CC BY-SA 3.0 | ||||
| allgemeines | Das Innenohr beherbergt mit der Schnecke das zentrale Hörorgan. | Die Bogengänge vermitteln das Gleichgewichtsgefühl. | Sacculus und Utriculus registrieren Schwerkraft und Beschleunigung. | |||
| Tinnitus | chronischen Ohrgeräuschen | Prävalenz BRD 4% | ||||
| TMC1 | Transmembran Channel like 1 | Die Haarzellen der Cochlea haben Stereozilien-Bündel an der Oberfläche. | ||||
| Wenn das Stereozilien-Bündel durch Schall gebeugt wird, werden Kanäle geöffnet. | Kalium und Kalzium strömt ein. | Die Membran der Haarzelle wird depolarisiert. Entscheidende Komponente ist TMC1 | ||||
| smpx | Small Muscle Protein | Gen liegt auf dem X-Chromosom. Im Skelettmuskel und im Herzen aktiv. Für die Entwicklung der Stereocilien der Innenohrschnecke wichtig. | ||||
| Cochlea | Die inneren Haarzellen wandeln Schall in elektrische Impulse um. Das Frequenzspektrum ist entlang der Gehörschnecke auf 3000 Frequenzbänder verteilt. | CT: Felsenbein mit Schnecke und Bogengang![]() | ||||
Das MRT zeigt links den Porus acusticus internus mit der Schnecke im Felsenbein.![]() |
MRT, T2-Bild mit Schnecke, Bogengängen und Hörnerv.![]() | |||||
| Corti-Kanal | Dreieckiger Gewebespalt. Enthält die Pfeilerzellen des Corti-Organs und die Corti-Lymphe. | |||||
| Deiters-Zellen | Stützzellen des Corti-Organs. Deiters-Zellen sitzen direkt auf der Basilarmembran der Cochlea auf. | |||||
| CEACAM16 | Nur bei Menschen und Säugetieren. CEACAM16 ist wahrscheinlich für die optimale Elastizität der Tektorialmembran wichtig (1). | |||||
| Cochlea-Implantat | Ermöglicht ein Hören bei Defekt des Innenohrs und intaktem Hörnerven. | Ein externer Sprachprozessor empfängt den Schall. | Der Audioprozessor wandelt die Wellen in elektrische Impulse um und sendet Radiowellen an das Cochlea - Implantat. | Das Implantat sendet Impulse an Elektroden in der Scala tympani. | ||
| Bogengänge, Vestibularapparat | 3 Bogengänge sind um 90° gegeneinander geneigt. Sie registrieren Drehbewegungen. Haben Haarzellen als Mechanorezeptoren. | CT: Felsenbein mit horizontalem Bogengang.![]() | ||||
| Sacculus | Sacculus und Utriculus registrieren Schwerkraft und Beschleunigung. Statoliten sind schwere Kristalle, deren Bewegung gemessen wird. | |||||
| thermische Prüfung | Spülung des Ohrs mit 100ml, 30°: Schwindelgefühl, Nystagmus zur Gegenseite | Spülung des Ohrs mit 100ml, 44°: Schwindelgefühl, Nystagmus zur gespülten Seite | ||||
| Usher-Syndrom | Nonsense-Mutation im USH1C-Gen, Stopp-Signal. | Häufigkeit 1:6000. Häufigste Form angeborener Taub-Blindheit, rezessiv vererbt. Wirkstoff PTC124 bewirkt das Überlesen des Stopp-Signals im mutierten USH1C-Gen(3). | ||||
| Cacnad | Taubheitsgen | Mutation stört die Funktion des Innenohrs und die zentralnervöse Verarbeitung von akustischer Information. | Hörhilfen nicht erfolgreich. | |||
Teil von |
Ohr, Gehör | HNO | ||||
| Quelle |
1.) Wolfgang Zimmermann Z, et al.: Loss of the Mammal-Specific Tectorial Membrane Component CEA Cell Adhesion Molecule 16 (CEACAM16) Leads to Hearing Impairment at Low and High Frequencies. The Journal of Biological Cehmistry; doi: 10.1074/jbc.M111.320481; 2012 2.) Hesse G: Innenohrschwerhörigkeit. Thieme 2015 | |||||
Impressum Zuletzt geändert am 14.03.2026 21:59