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allgemeines nicht wissenschaftliche Heilmethoden
Vince Ebert Der Physiker und Kabarettist hat mit dem Kühlschrankvergleich auf einfache und lustige Art das Grundprinzip der Wissenschaft erläutert: Wissenschaft ist eine Methode zu Überprüfung (=Beweis oder Widerlegung) von Vermutungen (=Hypothesen).
Hypothese: Im Kühlschrank ist Bier.
Wissenschaft: Ich sehe nach, ob im Kühlschrank ist Bier. (Beweis oder Widerlegung der Hypothese)
Religion: Ich glaube, dass im Kühlschrank Bier ist und muss dazu nicht nachsehen.
Esotherik: Ich habe Informationen, dass im Kühlschrank kein Bier ist, halte aber an der Hypothese fest.
Schulmedizin Heute wenden sich viele, auch gebildete Menschen, von der sogenannten Schulmedizin ab. Aber es führt kein Weg daran vorbei, dass wir jede Annahme auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen müssen. Das ist wissenschaftliche Medizin und wer etwas anderes betreibt, wird mit seinen Behauptungen irgendwann widerlegt. Schulmedizin schließt keine Methode grundsätzlich aus. Falls es mir gelingen sollte, zu beweisen, mit Handauflegen AIDS heilen zu können, so wäre auch das Schulmedizin. Das beinhaltet auch, dass wir unsere Meinung ändern müssen, wenn wir neue und bessere Fakten haben.
Evidenz Evidence Based Medicine ist heute in aller Munde. Es bedeutet letzlich, dass ich man ärztliches Handeln an der realen Datenlage ausrichte. In großen Gremien werden zu jeder Krankheit alle weltweit verfügbaren Daten zusammengetragen. Zu jeder Handlungsmöglichkeit (Therapie, Diagnostik usw.) wird ein Evidenzlevel ermittelt. Interessanterweise ist der geringste Evidenzlevel die Meinung von Autoritäten. In der Historie sind falsche Annahmen durch nichts so sehr konserviert worden, wie durch die Meinung bedeutender Autoritäten. Z.B. glaubte Aristotheles, dass in den Arterien Luft sei, ohne dies jemals zu überprüfen. Diese Ansicht hat sich viele Jahrhunderte erhalten. Auch antike Kenntnisse von der Kugelgestalt der Erde konnten von klerikalen Autoritäten fast 2 Jahrtausende unterdrückt werden.
Bachblüten Die Therapie mit geht auf den britischen Arztes Edward Bach (1886–1936) zurück. Hypothese: Jede körperliche Krankheit beruht auf einer seelischen Gleichgewichtsstörung. Diese entsteht durch einen Konflikt zwischen der unsterblichen Seele und der Persönlichkeit. Bach postulierte 38 "disharmonische Seelenzustände der menschlichen Natur". Jeder Disharmonie ordnete er Blüten und Pflanzenteile zu.
Therapie: Die Pflanzen werden in Wasser gelegt oder gekocht. Daraus werden durch starke Verdünnung Blütenessenzen hergestellt. Kritik: Die Blütenessenzen enthalten keine pharmakologisch relevanten Mengen der Pflanzenbestandteile. Das Wirkprinzip der Blütenessenzen soll auf der Übertragung von „Energie“ der Blüten beruhen. Diese läßt sich nicht nachweisen.
Qi-Gong Chinesische Lehre für ein langes, gesundes Leben. Übungen zur Regulierung der "Energie"
Ayurveda Traditionelle Medizin in Sri Lanka Heilkunst der Landbewohner und Älteren. Ayurveda-Pflanzen: rote Ananas, Zimt, Kardamom, Kräuter, Aloe Vera Ayurveda-Kliniken, Ayurveda-Tourismus
Quelle 1.) GWUP, Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften

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Medizin

Impressum                               Zuletzt geändert am 17.04.2016 21:23