| zurück Home | Histamin - Intoleranz | ||
| allgemeines | Unzureichender Abbau von exogen aufgenommenem Histamin. | ||
| Kritik | Die Existenz eines eigenständigen Krankheitsbildes muss kritisch hinterfragt werden. | Placebokontrollierte , doppelblinde orale Provokationsstudien konnten bei einem Großteil der Patienten mit Verdachtsdiagnose keine reproduzierbaren Reaktionen auf Histamin nachweisen. | Die Beschwerden traten unter Placebogabe teils gleich stark oder stärker auf, was auf einen relevanten Nocebo-Effekt hindeutet.[1] |
| Ursache | Hemmung der DAO (Diaminoxidase) im Darm. | ||
| Symptome | Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Magen-Darmstörungen, Hautausschlag. | ||
| häufige Auslöser: |
| ||
| Nahrung | besonders hoher Histamingehalt:
| ||
| Quellen |
1.) Brockow K, Franz TM, Saak M et al.: Nur spezifische Befundkonstellationen indizieren eine Abklärung auf Mastozytose, hereditäre α-Tryptasämie, Histaminintoleranz oder ein Mastzellaktivierungssyndrom. Allergo J Int. 2026;35:101–108 doi.org/10.1007/s40629-026-00373-z | ||
Teil von |
Histamin | Immunologie: Wirkstoffe und Rezeptoren | Immunologie |
Impressum Zuletzt geändert am 17.07.2026 1:20