zurück Home Hyperparathyreoidismus
allgemeines Erhöhung des Parathormon-Blutspiegels
primärer Hyperparathyreoidismus
Epidemiologie häufigste Ursache einer Hyperkalzämie. Praevalenz USA: 1 : 1000, Schweden 4,3 : 1000. 74% Frauen
Ursachen 80 - 85% einzelnes Adenom, 10-15% Hyperplasie aller 4 Drüsen.
Genetik
Erkrankung Mutation Klinik
MEN Typ I MEN1, CDKN1B Hypophysenadenome, gastro-entero-pankreatische Tumoren.
MEN Typ II RET Medulläres SD-Karzinom, Pheochromozytom, Lichen amyloidosa der Haut
Hyperparathyreoidismus - Kiefer - Tumor - Syndrom CDC73 (=HRPT2) Fibrome der Mandibel oder der Maxilla, Nierentumoren, Uterustumoren. 15-20% maligne parathyreoidale Tumoren
familäre hyperkalziurische Hyperkalzämie CASR selten Pankreatitis
neonataler schwerer primärer Hyperparathyreoidismus CASR lebensbedrohliche Erkrankheit
familiärer isolierter Hyperparathyreoidismus MEN1, CDC73, CASR, CDKN1B ohne spezifische Zeichen
Etelcalcetid
Handelsname Parsabiv®
Indikation sekundärer HPT bei Erwachsenen mit CKD und Hämodialyse
Verschreibung G-BA 11/17: Zusatznutzen nicht belegt.
Applikation i.v.
Dosierung  
Präparat  
Mechanismus Allosterischer Modulator des Calciumsensitiven Rezeptors an der Nebenschilddrüse. Erhöht die Sensitivität des Rezeptors. Dadurch wird weniger Parathormon produziert.

Teil von

Parathormon Knochen, Kalzium, Phosphat, Parathormon, Vitamin D Bewegungsapparat anorganischer Stoffwechsel Stoffwechsel - Erkrankungen Endokrinologie
Quellen  

Impressum                           Zuletzt geändert am 25.12.2011 21:09