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![]() Bildquelle: Hussein Mussa Muafa, CC0, via Wikimedia Commons | ||||||
| allgemeines | Fehlbildungen und bleibende Funktionsstörungen durch Einwirkungen im Mutterleib | |||||||
| Manifestation |
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| Praeimplantationsphase | Alles - oder - Nichts - Prinzip. Ausbleiben der Konzeption, keine Mißbildungen | |||||||
| Organogenese | 15.-56. Tag post conceptionem | Höchstes Risiko von Mißbildungen | ||||||
| Fetalperiode | 57. Tag bis zur Geburt | Funktionsstörungen, z.B. Intelligenzdefkte durch Alkohol, Niereninsuffizienz durch ACE-IH und Sartane | ||||||
| Dysraphie | Arnold-Chiari-Syndrom | Myelocele | Meningocele | Spina bifida | ||||
| Medikamente | Medikamente in der Schwangerschaft sind oft dringend erforderlich, müssen aber sorfältig abgewogen werden | |||||||
| Contergan | Am 1.10.1957 Grünenthal bringt das Schlafmittel Contergan heraus. | Viele Schwangere nehmen das Medikament. | Es kommen 10.000 Kinder mit schweren Missbildungen an Armen und Beinen zur Welt. | |||||
| Amnionstrang-Syndrom | ABS, amniotic bands syndrom | Simonart'sche Bänder | Bindegewebige zum Teil mit gefältetrm Eihautepithel bedeckte Strukturen, die fetale Gliedmaßen strangulieren können. | Bleibende Einschnitte an Extremitäten oder Amputationen sind die Folge. | ||||
| Morbus haemolyticus neonatorum | Zerstörung kindlicher Erythrozyten durch Antikörper der Mutter | |||||||
| Fetus in fetu | Monozygoten Zwillingsbildung, bei der ein Embryo vom anderen eingeschlossen wird. | DD Teratom: axiale Organisation (Wirbelsäule oder deren Anlage) | extrem selten (1/500.000 Geburten) | |||||
Teil von |
Embyologie | Genetik | Medikamente in der Schwangerschaft | |||||
| Quellen |
1.) Paulus WE: Pharmakotherapie in der Schwangerschaft. In: Wehling M (Hrsg.): Klinische Pharmakologie. 2. Auflage Thieme 2011 2.) Rath W: Erkrankungen in der Schwangerschaft. Thieme 2009 | |||||||
Impressum Zuletzt geändert am 03.10.2025 11:05