zurück Home

Chemotherapie von Tumorerkrankungen

Zellreduktion durch Chemotherapie
Bildquelle: Kuebi = Armin Kübelbeck, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons
allgemeines Obwohl eigentlich jede medikamentöse Behandlung Chemikalien verwendet, bezeichnet man heute die Behandlung von Tumoren mit Zellgiften als Chemotherapie.
NAC, NACT Neo-Adjuvante Chemotherapie präoperative Chemotherapie
Wirkung Klassische Chemotherapeutika greifen die DNA und den Zellteilungsapparat an.
Alle Medikamente mit anderem Wirkmechanismus werden heute als Target - Therapeutika bezeichnet.
prätherapeutische Testung
Chemotherapeutika Systematik aller Zytostatika: Alkylanzien
Dosierung Körperoberfläche Nierenausscheidung Adipositas Leberleiden
Norton-Simon-Hypothese Den höchsten Log - Scale - Kill ergibt eine Chemotherapie bei maximaler Dosis und minimalem Intervall.
Polychemotherapie Um noch wirksamer gegen Tumorzellen vorgehen zu können, kombiniert man verschiedene Substanzen in spezieller Dosierung und Abfolge.
ZNS-Wirksamkeit Die Blut-Hirn-Schranke mindert die Wirksamkeit vieler Zytostatika.
Nebenwirkungen Knochenmark, Leber Emesis Paravasat
Leber Bei eingeschränkter Leberfunktion, ist eine Dosismodifikation erforderlich.
Blutstammzell - Transplantation Bei der Chemotherapie ist das Knochenmark dosislimitierend. Nach einer Hochdosis - Chemotherapie wird das Knochenmark durch Ansiedelung von Blutstammzellen regeneriert.
palliative Chemotherapie Die Indikation einer Chemotherapie im Endstadium ist umstritten.

Teil von

Therapie von Tumorerkrankungen Onkologie
Quellen 1.) Berger DP, et al.:
Das Rote Buch.
Ecomed Medizin Verlag, Heidelberg, 4. Auflage 2010

2.) Engelhardt M, Berger D, Duyster DP, Mertelsmann R:
Das blaue Buch. Chemotherapie - Manual Hämatologie und Onkologie.
5. Auflage, Springer 2014
4. Auflage, Springer 2012

blauer Punkt

Impressum                           Zuletzt geändert am 26.03.2026 19:17